Der Verkauf von CBD als Arzneimittel außerhalb von Apotheken war schon nach der bisherigen Rechtlage eindeutig illegal. Für Händler drohen im Höchstfall nach § 95 Arzneimittelgesetz (AMG) Strafen von bis zu drei Jahren Haft. Die Art des Produktdesigns und -marketings waren hier stets entscheidend. Der Verkauf von cbd oil CBD ohne Heilversprechen oder medizinische Anwendungsempfehlungen könnte unter Umständen weiterhin legal sein. Medikamente mit gemeinsamem THC- und CBD-Gehalt hingegen sind sowohl apothekenpflichtig als auch verschreibungspflichtig, da THC dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) unterliegt.
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Daher ist es wichtig, sich vor dem Kauf gut vorzubereiten und mit Fachleuten zu kommunizieren. Konsumenten sollten sich über die verfügbaren Produkte, deren THC-Gehalt und geeignete Dosierungen informieren. Das Gespräch mit dem Apotheker kann helfen, das am besten geeignete Produkt auszuwählen. In Deutschland hat die Akzeptanz von CBD-Öl als Nahrungsergänzungsmittel mit gesundheitlichem Nutzen in den letzten Jahren deutlich zugenommen.
Fortschritte, Anwendungen, Perspektiven
Bei der gleichzeitigen Einnahme von CBD und anderen Medikamenten, wie Mitteln zum Magenschutz (Pantoprazol) oder Antidepressiva, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Geschieht der Abbau von CBD und anderen zeitgleich eingenommenen Medikamenten über dieselben Mechanismen, können bei gleichzeitiger Einnahme beide Stoffe länger im Körper bleiben. Dadurch kann die Wirkung länger anhalten oder sogar verstärkt werden – das kann gefährlich werden. Daher sollten Sie, falls Sie ein anderes Medikament regelmäßig einnehmen, vor der Einnahme von Cannabidiol Ihren Arzt nach den Wechselwirkungen befragen.
Kann man CBD Öl in der Apotheke kaufen?
Somit dürfen zum Beispiel schwerkranke Menschen mit Cannabis versorgt werden, sofern andere Therapien nicht die gewünschte Wirkung erzielen können. Das bedeutet, dass die Kosten für den Gebrauch von Cannabis von den Krankenkassen übernommen werden können. THC-haltige Arzneimittel dürfen allerdings auf Rezept verschrieben werden. Voraussetzung ist eine medizinische Anweisung, die die Notwendigkeit einer Cannabis-Einnahme erfordert.
- Durch die Blockierung der Reizweiterleitung können Schmerzreize verringert werden und eine bestehende Übelkeit kann abflachen.
- Der Reinstoff CBD unterliegt – im Gegensatz zu THC – nicht den betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften und ist auch nicht verschreibungspflichtig.
- Da der Geschmack des Öls jedoch nicht jedem zusagt, kann es ratsam sein, auf Alternativen zurückzugreifen.
- Das Angebot an den Ölen ist mittlerweile sehr groß und es sind auch viele verschiedene Anbieter auf dem Markt.
- Cannabidiol ist bis heute kein gängiges Apothekenprodukt, jedoch nehmen es immer mehr Apotheken in ihr Sortiment auf.
Informationen zum Verkäufer
CBD Öl trägt zwar wesentlich zur Schmerzlinderung bei, bekämpft allerdings nicht die Ursache. Gerade die genannten Eigenschaften weisen darauf hin, dass das CBD-Öl auch bei Depressionen eingesetzt werden und möglicherweise herkömmliche Antidepressiva ersetzen könnte. Antidepressiva können unangenehme Nebenwirkungen haben, wie etwa Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit oder Libido- bzw. Der Kauf von CBD Blüten ist solange möglich, solange der THC Gehalt unter der vorgeschriebenen Grenze von 0,2 Prozent liegt. Jeder Haus- und Facharzt darf seitdem getrocknete Cannabisblüten und -extrakte sowie Arzneimittel mit den Wirkstoffen Dronabinol und Nabilon verordnen.
- CBD ist neben den genannten noch in vielen weiteren Produkten zu finden und der Kreis der Darreichungsformen erweitert sich immer mehr.
- Neben den zugelassenen Anwendungsgebieten wird CBD in der Forschung auf seine Wirksamkeit bei verschiedenen anderen Erkrankungen untersucht.
- Diese Ergebnisse sind vielversprechend, bedürfen jedoch weiterer Bestätigung durch größere klinische Studien.
- Auch wenn Sie reines CBD-Öl kaufen, dann bezahlen Sie im Vergleich zu anderen Produkten einen vergleichsweise hohen Preis.
- Zudem wirkt CBD entkrampfend, was für Menschen mit muskulären Beschwerden einen bedeutsamen Mehrwert darstellt.
CBD ist in jedem Fall rezeptfrei erhältlich
Handelt es sich um Nutzhanf, aus dem frei verkäufliches CBD hergestellt wird, liegt der THC Anteil bei unter 0,2 %. Cannabidiol (CBD) ist einer der Hauptwirkstoffe der Cannabispflanze. Da CBD nicht berauschend wirkt, fällt es nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Dennoch ist CBD verschreibungspflichtig, wenn es als Medizinprodukt oder Arzneimittel vertrieben wird. Mit Stand 2023 ist CBD in Deutschland zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel frei erhältlich. Grundlage für den Nachweis sollen validierte THC- und CBD-Schnelltests sein, die die zeit- und kostenaufwendigeren Tests mittels Dünnschichtchromatographie ersetzen.
Der Hauptunterschied besteht somit darin, dass es unmöglich ist, mit Cannabisöl, das nur CBD enthält, high zu werden. Darüber hinaus ist das CBD-Öl völlig legal, wohingegen rechtliche Fragen bei THC-Öl eine Rolle spielen können. Auch wenn bei geringen Mengen THC-haltigem Cannabis Verfahren meist eingestellt werden, bedeutet dies nicht, dass alles erlaubt ist.
CBD-haltige Produkte, für die keine expliziten Heilvsersprechen gemacht werden und deren THC-Gehalt unter 0,2 Prozent liegt, sind per Definition keine Arzneimittel. Sie sind daher weder apothekenpflichtig noch verschreibungspflichtig. In Bezug auf THC liegt die Abgrenzung im BetmG außerdem bei einem höheren Wert als in Deutschland. So gelten in der Schweiz CBD-haltige Produkte, die weniger als 1,0 Prozent THC beinhalten, nicht als Betäubungsmittel.
CBD ÖL- Wirkung, Anwendung & Einsatzgebiete
Vor dem Gang in die Apotheke gibt es jedoch einige wichtige Aspekte zu beachten. Vor etwa acht Jahren begann eine Familie im US-Bundesstaat Colorado, die Zulassung von CBD voranzutreiben. Ihre Tochter litt an einer sehr seltenen Form der Epilepsie, dem Dravet-Syndrom. Stattdessen sind es vor allem Menschen mit chronischen Beschwerden wie Schlafproblemen, Stoffwechsel- oder Hauterkrankungen, die sich für CBD interessieren. Die Hersteller werben – manchmal sehr direkt, manchmal eher durch die Hintertür – mit verschiedenen Gesundheitsversprechen. Zum Beispiel soll der Inhaltsstoff auf natürliche Art den Appetit zügeln.